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Lyrik

Redsam will ich schweigen.
Keiner wird mein Schweigen hören.
Und niemals soll das Weltentreiben
Mich in meinem Schweigen stören.
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Mir kommt es vor wie eine Ewigkeit,

Daß wir beide uns schon kennen.

Und mir scheint es keine Kleinigkeit,

Wenn Du und ich einander Freunde nennen.

 

Doch ab und an in meinem Hirne flattern graue Raben,

Aufgestiegen aus verborgenen, schmutzigen Seelengossen,

Künden krächzend: Nie wird jemand tief sich in dich graben.

Dein Herz, Dein Herz ist viel zu fest verschlossen.
Dann bricht schwere Wehmut in mich ein,

Weil ich gut verstehe ihrer Worte Sinn.

Ich hoffe nur, Du magst es mir verzeihen

Und kannst ertragen, wie ich bin.